Gemeinden und Städte

Gemeinden

Gran Canarias Dörfer und Städte

Land und Leute auf Gran Canaria hautnah erleben

Gran Canaria, die dritt größte Kanarische Insel, welche die zweit größte in Bevölkerungszahlen ist, wurde in 21 sogenannte Municipios, ähnlich wie in Deutschland die Verbandsgemeinden, geteilt und diese Verwalten sich größtenteils selbst. Jedoch existieren noch weitere, höhergestellte Instanzen wie das Kanarische Parlament und der Regierungssitz Spaniens in Madrid. Die Kanarischen Inseln zählen seit 1982 zu den autonomen Regionen Spaniens und reihten sich als 17te autonome Region ein.

Maspalomas

Playa del Inglés

Puerto de Mogán

Puerto Rico

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Galdar Bild: von Felix König [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC BY 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)]                             Telde Bild: Von Bengt Nyman – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4909206                                                              Playa de Inglés Bild: Von Bengt Nyman – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=49092063

Urlaubsregionen

Im Süden Gran Canarias existiert ein Ort mit Geschichte und dieser ist heute bekannt als Gran Canarias „Little Venedig“, Puerto de Mogán. Dieser ehemalige Fischerort gilt heute als der schönste der Insel und besticht mit seinem natürlichen Charme. Anders als im Süden üblich durften die Gebäude in Puerto de Mogán nicht höher als zwei Stockwerke sein, um das natürliche Bild zu wahren. Aus diesem Grund ist der Ort ein beliebtes Ziel, zwar findet sich im Ort nebenan eben jenes Bild das man vermeiden möchte, doch ist dessen Einfluss kaum zu spüren. In Puerto de Mogán liegen Yachten und Boote im Orts zugehörigen Hafen vor Anker und deren Besitzer entspannen sich entlang der Promenade bei einem Kaffee oder Wein und genießen die Aussicht. Doch jeden Freitag erwacht der Ort zum Leben, denn dann findet dort der Wochenmarkt statt und der lockt nicht nur die Einheimischen an. So entsteht dort ein buntes Treiben was sich zu einer eigenen Sehenswürdigkeit etabliert hat. Dann gibt es entlang der Südküste noch Orte, welche eigens für den Massentourismus geschaffen wurde. Die bekanntesten davon sind Puerto Rico, Maspalomas, Playa del Inglés, Meloneras und San Agustín. Die letzten drei genannten Orte bilden das Ferienzentrum Maspalomas, das bekannt ist für seine wüstenähnlichen Dünen, das breite Angebot an Shoppingmöglichkeiten, Freizeit, Wandern, Ausflüge und sehr viel Strand. Darüber hinaus erfreut sich Maspalomas großer Beliebtheit bei Angehörigen der YGBT-Szene, was das Angebot an Clubs u.ä. unterstreicht.

Kulturregionen

Die Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria findet sich im grünen Norden wieder. Mit seinem Hafen Puerto de La Luz verfügt die Stadt über ein eigenes Tor zur Welt und in den Geschäften und Boutiquen der Stadt finden sich Waren aus aller Welt. Die Stadt hat auch schon seine 500 Jahre Geschichte auf dem Buckel und zeigt diese in Museen, Sehenswürdigkeiten und so manchem Gebäude welches man als Zeitzeugen bezeichnen kann. Ähnlich verhält es sich in den ehemaligen Hauptstädten, Galdár und Telde, wobei sich Galdár heute mehr als größeres Dorf mit langer Geschichte präsentiert. Doch beide, Galdár und Telde, bezeugen noch heute mit Grabungsstätten, Museen und den ältesten Häusern Gran Canarias das Leben der Ur-Einwohner, genannt Guanchen. In Telde findet sich darüber hinaus eine Straße, die durch das älteste Stadtviertel San Francisco führt, welche aus Kopfsteinpflaster besteht, das im 16. Jahrhundert verlegt wurde sowie einige staatliche Institutionen, die noch immer in den selben altertümlichen Gebäuden untergebracht sind. Kulturell sind diese Orte führend und sind ein beliebtes Ziel für Tagestouristen und Geschichtsinteressierte.

Naturregionen

Möchte man Abseits der Massen seinen Urlaub verbringen, kann man den Westen oder Osten in Betracht ziehen. Der Westen ist das am wenigsten bewohnte Gebiet Gran Canarias, dafür befinden sich 43% des Biosphärenreservats der Insel dort was für eine wunderschöne und unglaublich vielfältige Natur sorgt. In den Bergen des Westens finden sich versteckte Bergdörfer und ein größerer Ort namens Los Caserones. Dort findet man einen halbwegs sicheren Zugang ans Meer und einige Übernachtungsmöglichkeiten wie zum Beispiel einen Campingplatz. Obwohl sich im Osten Gran Canarias der einzige Flughafen der Insel befindet, hat der Tourismus nur in geringen Mengen Einzug gehalten. So finden sich an der Küste Strände, welche fast nur von Einheimischen besucht werden, wie zum Beispiel der Playa de Salinetas und der Playa de Melenara, deren gleichnamige Dörfer direkt daneben liegen, um nur einige zu nennen. In manchen Orten entlang der Küste findet man Restaurants die frischen Fisch anbieten und zum Teil über eine herrliche Aussicht verfügen.