Las Palmas de Gran Canaria

Las Palmas de Gran Canaria

Gran Canarias Hauptstadt

Las Palmas de Gran Canaria

Der Grundstein für Gran Canarias Hauptstadt wurde im Jahre 1478 durch den spanischen Kapitän Juan Rejón, in Form eines Militärlagers im heutigen Altstadtviertel Vegueta, gelegt. Im Laufe seiner Existenzgeschichte trotzte Las Palmas de Gran Canaria so mancher Bedrohung wie etwa Piraten, der englischen Kriegsmarine und Krankheiten wie der Cholera, welche die Kanarischen Inseln Mitte des 19. Jahrhunderts heimsuchte. Heute ist die Stadt die bevölkerungsreichste der Kanarischen Inseln mit ca. 380.000 Einwohnern und verfügt über einen der wichtigsten und modernsten Häfen im Atlantischen Raum. Doch Las Palmas de Gran Canaria hat weit mehr zu bieten als einen Hafen und alte Gebäude, welche in diversen architektonischen Stilen gebaut wurden.

Tourismus im Norden Gran Canarias

Auf Grund des Hafens hat die Stadt ein eigenes Tor zur Welt. So ist es wenig verwunderlich das sich besonders in der Nähe des Hafens Puerto de Luz diverse Hotels und Einkaufsmöglichkeiten finden. Darüber hinaus reicht das kulinarische Angebot in der Hafengegend von frischem Fisch bis hinzu Steak aus Uruguay. Regelmäßig laufen Kreuzfahrtschiffe in den Hafen um ihre Reise zu beginnen, oder zu beenden. So herrscht immer ein reges treiben innerhalb der Stadt. Doch der Tourismus ist im Norden Gran Canarias bei weitem nicht so stark vertreten wie in den südlichen Regionen Maspalomas und La Playa de la Mogán. So kann man hier noch inmitten der Touristen den Kanarischen Alltag verfolgen.

Stadtstrand Las Palmas de Gran Canaria

Inmitten der Hotels, Shoppingzentren, Cafés und dem Treiben der Stadt finden sich noch einige Sandstrände zum sonnen und erholen. Der größte Sandstrand, den Las Palmas de Gran Canaria zu bieten hat, ist der Playa Las Canteras mit drei Kilometer Länge befindlich am Übergang zu der Halbinsel Isleta. Ein weiter Strand ist der Playa de Las Alcaravaneras zwischen der Hafenanlage. Wer gerne einfahrende Schiffe beobachtet und sich dabei von Sonne bräunen lassen möchte hat von diesem Strand aus gute Chancen. Wer sich auf die Halbinsel Isleta begibt hat dort die Möglichkeit einen weiteren Strand, den Playa de El Confital, zu entdecken. Dieser ist etwas „wilder“ und natürlicher so dass man hier mit Vorsicht genießen mag.  

Die Fauna Gran Canarias

Die Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria hat einige Parks errichtet, um das ohnehin schon bunte Bild der Stadt um sattes Grün zu erweitern. In den Parks findet sich die heimische Flora der Insel, für Touristen leicht zugänglich gemacht. Man findet Palmen, Oliven- und Drachenbäume sowie die bekannten Lorbeerbäume, welche Dank des Klimas der Kanarischen Insel perfekte Bedingungen zum wachsen und gedeihen haben. Allein auf Gran Canaria finden sich an die 2.000 verschiedenen Pflanzenarten.

Kultur und Sehenswertes

Nahe dem Hafen findet sich das Castillo de la Luz, eine Festung die in der Vergangenheit die Stadt und den Hafen vor Feinden geschützt hat und heute, von Zeit zu Zeit, die Ausstellung von Künstlern aus aller Welt präsentiert. Im ältesten Stadtteil von Las Palmas de Gran Canaria, genannt Vegueta, kann man viele historische Gebäude und Bauten entdecken. Das Zentrum der Altstadt ist die Plaza de Santa welche unmittelbar an die gleichnamige Kapelle aus dem 15. Jahrhundert angrenzt. Nahe der Kapelle findet man einen schönen Kolonialbau namens Casa de Colón in welchem sich ein Museum befindet, welches sich mit Kolumbus befasst. Doch Vegueta ist nicht der einzige Stadtteil der historische Gebäude beheimatet. Im Stadtteil Triana findet man diverse Bauwerke, welche zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet wurden, den im Jugendstil errichteten Park San Telmo welcher nach der im Park befindlichen gleichnamigen Seefahrerkappelle benannt wurde.

Klima und Wetter

Wie alle Kanarischen Insel ist auch Gran Canaria von den Passatwinden betroffen. Diese bringen, je nach Jahreszeit, warme oder kalte Luft in die Region. Im Norden Gran Canarias ziehen häufig dicke Wolken auf, welche weiter in den Süden getrieben werden. Diese Wolken werden von der bergigen Landschaft aufgefangen und wandern nur einzeln über die Gipfel der sogenannten „Wolkenfelsen“ und sind so dem gnadenlosen Sonnenlicht ausgeliefert und verdunsten. Die festhängende Wolkendecke, bei Einheimischen als „Eselsbauch“ bekannt, bringt häufiger Regen und angenehmere Temperaturen in den Norden Gran Canarias. So ist es wenig verwunderlich das der Großteil des Tourismus sich auf den Süden der Insel konzentriert, welcher mehr und längere Sonnentage vorzuweisen hat.w

Christopher Kolumbus auf Gran Canaria

Bevor der Entdecker Christoper Kolumbus sich auf seinen Weg in „die neue Welt“ machte, legte er einen Zwischenstopp auf Gran Canaria ein, genauer gesagt ging er im Hafen vor Las Palmas de Gran Canaria im Jahr 1492 vor Anker um letzte Vorbereitungen abzuschließen. Laut Legende betete Kolumbus vor seiner Abfahrt in der Kapelle Santa Ana ein letztes Mal. Heute gibt es in der Hauptstadt ein Museum das dem Entdecker gewidmet ist.

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