Pauschalreisen

Pauschalreise

Das All In One Paket für den Gran Canaria Urlaub

Sorgenfrei in den Gran Canaria Urlaub

Pauschalreise Gran Canaria

Pauschalreisen, wie wir sie kennen, entstanden ca. um die Mitte des 19. Jahrhunderts herum. Der Erfinder der Pauschalreise war kein geringerer als der Baptistenprediger Thomas Cook. Die erste Pauschalreise der Welt gilt als die am 5. Juli 1841 von Thomas Cook organisierte Bahnreise für 570 englische Arbeiter von Leicester nach Loughborough, in welcher Reise- und Verpflegungskosten im Preis inbegriffen waren. Thomas Cook erkannte das Potential der Pauschalreise so dass sein Geschäft weiter vergrößerte und lange Zeit der einzige Anbieter für Pauschalreisen war. Die erste Pauschalreise, die ins Ausland führte, fand im Jahr 1861, von Thomas Cook organisiert, statt. Das Ziel war Paris und Teilnehmer waren wieder englische Arbeiter. Das Angebot „Pauschalreise“ kam gegen Ende des 19. Jahrhunderts nach Deutschland und war stark an die Angebote von Thomas Cook angepasst. Innerhalb weniger Jahre entstanden ca. 120 deutsche Reisebüro, deren Pauschalreisen jedoch nur von der Oberschicht bezahlt werden konnten. Dies änderte sich als ein deutscher Geschäftsmann, namens Josef Neckermann, die Pauschalreise Massentauglich machte. Ab 1963 bot er, in Zusammenarbeit mit der schweizerischen Firma Hotelplan, in Broschüren, die seinen Katalogen beilagen, Pauschalreisen an. Die Reisen wurden zu Preisen angeboten die für Jedermann und -Frau erschwinglich waren. Aus diesem Freizeitangebot resultierte der Massentourismus, so wie wir ihn heute kennen.

 

Gran Canaria ist für Millionen Touristen jährlich das Urlaubsziel schlechthin. Von Aktivtourismus über Sonnenhungrige, die nur die Strände heimsuchen möchten bis hin zu Touristen, die gerne mal im Atlantik Fischen würden. Wer eine Gran Canaria Pauschalreise macht, hat nur die Qual der Wahl. Geht man in den sonnigen Süden oder lieber an die vom Massentourismus verschonte Ost- oder Westküste, oder man geht in den grünen Norden und besucht die Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria. Wir teilen die Insel auf um einen besseren Überblick über das Maß an Angeboten zu bekommen.

Gran Canaria Nord

Wen seine Gran Canaria Pauschalreise in den Norden der Insel führt, der darf sich auf Kultur, Kulinarisches und die Stadt mit den meisten Einwohnern auf den Kanarischen Inseln freuen. Las Palmas de Gran Canaria ist gerne das Ziel von Tagestouristen, welche die historische Altstadt Vegueta besuchen möchten. Dort findet sich die ein oder andere Sehenswürdigkeit wie zum Beispiel die Catedral de Santa Ana in welcher schon der legendäre Entdecker Christopher Kolumbus 1492 eine Abschlussmesse vor seiner Abreise in die „neue Welt“ abhielt. Ebenso spektakulär ist der Hafen Puerto de La Luz. Manche Gran Canaria Pauschalreisen enden, oder beginnen dort. In regelmäßigen Abständen fahren dort kleine und große Kreuzfahrtschiffe ein, welche ihre Reise beenden oder erst beginnen. Eine weitere Sehenswürdigkeit im Norden von Gran Canaria ist die Stadt Gáldar, eine der beiden ehemaligen Hauptstädte der Guanchen. Da dieser Ort schon vor der Eroberung durch die spanische Krone von den Guanchen bewohnt war, finden sich in und um die Stadt herum diverse Ausgrabungsstätten, von denen einige für den Touristen zugänglich sind und man die Möglichkeit hat Geschichte zu erleben. Die Natur des Nordens präsentiert sich, vor allem im Winter, in saftigem grün. Wer des Wanderns Freund ist, wird auf Gran Canaria sicherlich fündig, verfügt die Insel schließlich über gut 1.000 Kilometer Wanderweg.

Gran Canaria Ost

Wer seine Gran Canaria Pauschalreise mit dem Flugzeug antritt, hat unweigerlich als erstes mit dem Osten der Insel Kontakt. Von weitem ist bereits das Wahrzeichen Gran Canarias sichtbar, der Roque Nublo. Im Osten Gran Canarias befindet sich der einzige Flughafen der Insel. Der Flughafen ist an die Inselautobahn GC angebunden und so kann man vom Flughafen aus jeden Winkel Gran Canarias erreichen, egal ob mit ÖPNV oder einem Mietwagen. Mit dem ÖPNV benötigt man ca. zwei Stunden bis nach Maspalomas, dem Touristenzentrum im Süden Gran Canarias. Unweit des Flughafens befindet sich die zweite ehemalige Hauptstadt der Insel. Die Stadt Telde ist heute die zweit größte Stadt Gran Canarias und eine beliebte Einkaufsstadt bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen. Telde ist eine sehr alte Stadt. Im Stadtviertel San Francisco ist das Kopfsteinpflaster aus dem 16. Jahrhundert, ebenso findet man in diesem Viertel die ältesten Häuser der Stadt, welche im typisch Kanarischen Stil errichtet wurden. Es finden sich auch hier wieder diverse Ausgrabungsstätten, die von Touristen besichtigt werden dürfen. Wer möchte, kann von Telde aus seinem Weg an die Ostküste Gran Canarias bahnen. Die Strände entlang der Ostküste wie zum Beispiel Playa de Melenara werden hauptsächlich von den Einheimischen genutzt, was einem eine gute Alternative zu den stark besuchten Stränden im Süden Gran Canarias bietet. Es finden sich entlang der Küste schöne Cafés, Restaurants und alte Fischerdörfer welche mit ihrem Charme und Ambiente zum verweilen einladen.

Gran Canaria Süd

Wer sich um nicht sorgen machen möchte, außer wie er seinen Gran Canaria Urlaub möglichst gut mit Aktivitäten füllen kann, der ist mit dem Süden der Insel gut beraten. Im Süden Gran Canarias erhebt sich das Zentrum des Massentourismus der Insel. Maspalomas formt sich aus den Orten Playa del Inglés, San Agustín und Meloneras. In letzterem finden sich Luxushotels und Boutiquen. Maspalomas ist der ideale Ort für Menschen die ihre Gran Canaria Pauschalreise möglichst breit auskosten möchten. Möglichkeiten gibt es dafür einige. Die Dünen von Maspalomas stehen unter Naturschutz weswegen man nur den ausgewiesenen Wegen folgen sollte. Die Dünen sind äußerst beliebt bei Freunden der FKK-Szene, gelten sie doch als einziges offizielles FKK-Gebiet Gran Canarias. Wer seine Gran Canaria Pauschalreise im Süden der Insel verbringen möchte, sollte nicht überrascht sein wenn sich nackte Menschen entlang der Dünen und des Strandes finden. Doch der Ferienort bietet noch mehr. Es gibt Cafés und Restaurants entlang der Strandpromenade welche einen verwöhnen, während man den Ausblick auf das Meer genießt. Man findet auch zwei Golfplätze im Süden Gran Canarias, man hat also die Möglichkeit diese Aktivität zu probieren. Der Süden wartet mit längeren und mehr Sonnentagen als der Norden auf was einer der Gründe für den Massentourismus in der Gegend sind. Das Gebiet ist auch bei Surfern beliebt. Ein weiteres beliebtes Touristenziel ist der Ort Puerto Rico im Südwesten Gran Canarias. Mit einem kleinen Hafen ausgestattet, kann man von hier aus Fischen gehen, oder Wale und Delphine beobachten. Ein weiteres Stück oberhalb findet sich das „schönste“ Dorf Gran Canarias. Die Rede ist von „little Venedig“ Puerto de Mogán. Ein kleines ehemaliges Fischerdörfchen welches die Leute mit seinem Charme in den Bann zieht.

Gran Canaria West

Der Westen Gran Canarias weist die geringste Dichte an Einwohnern auf. Grund hierfür sind vor allem die steinigen Ausläufer welche sich im Westen Gran Canarias bis an die Küste ziehen. Doch auch hier findet man Zivilisation und Übernachtungsmöglichkeiten. Es findet sich im westlichsten Teil Gran Canarias ein Campingplatz welcher sehr nah am Meer liegt. Hier finden sich nicht viele Einwohner und wenn dann findet man diese zwischen den riesigen Felswänden. Aber keine Sorge, das Straßennetz ist auf der gesamten Insel gut ausgebaut und man kann sich sicher auf den Straßen bewegen. Wer im Westen Gran Canarias seine Pauschalreise antritt sollte auf viel Natur gefasst sein. Man hat hier die Möglichkeit die Gebirgslandschaft auf abenteuerlichen Wegen zu erkunden und so unvergessliche Ausblicke zu erhaschen.

Gran Canarias Zentrum

Führt einen die Gran Canaria Pauschalreise ins Zentrum dieser schönen Insel dann sieht man schon von weitem das Wahrzeichen Gran Canarias. Die Rede ist von dem 1.813 m hohen Berg Roque Nublo welcher sich im exakten Zentrum der Insel befindet. Nur wenige Kilometer von ihm entfernt, liegt der erloschene Vulkan Pico de las Nieves. Beide sind ein äußerst beliebtes Ausflugs- und Wanderziel und wurden in jüngster Vergangenheit von der Inselregierung besser ausgeschildert und die Wege wurden befestigt und ausgebessert. Im Zentrum der Insel finden sich viele verschiedene Arten an Pflanzen, so dass es einem nach nur 30 min Wandern passieren kann, sich von einer völlig anderen Flora geprägten Umgebung wiederzufinden. Die Wege, welche zum Gipfel der beiden Berge führen, sind für jung und alt geeignet. Oben angekommen hat man bei klarer Sicht die Chance bis zur Nachbarinsel Teneriffa und deren Wahrzeichen, den Pico del Teide, zu sehen. Des weiteren finden sich um die Berge herum einige Observatorien welche den unverfälschten Himmel und ihre Sterne beobachten. Die Insel ist ein Lichtschutzgebiet was für hervorragende Voraussetzungen bei der Sternebeobachtung sorgt. Auch finden sich im Zentrum Übernachtungsmöglichkeiten sowie vereinzelt Restaurants und versteckte Dörfer. Hier findet sich auch das höchst gelegene Dorf Gran Canarias, genannt Artenara. Dieser Ort gilt heute noch als Wallfahrtort und beherbergt eine Kapelle, welche in eine Höhle gebaut wurde. Der Ort wird noch heute von den Einheimischen in ihren Wohnhöhlen bewohnt.