Strände

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Gran Canarias Strände

Sand wohin das Auge reicht

Die dritt größte Kanarische Insel Gran Canaria verfügt über 236 Kilometer Küste, natürlich finden sich da Strände und Buchten die jeden Geschmack ansprechen. Versteckte Buchten mit wilden Stränden sind ebenso zu finden wie die ausgebauten Strandpromenaden, die keinen Luxus missen lassen. Einige dieser Strände befinden sich in teils geschützten Buchten welche auch Jung und Alt, sowie Nichtschwimmer in den Genuss des erfrischenden Nass kommen lassen. Darüber hinaus finden sich diverse Freizeitangebote in Strand- und Küstennähe, sowie die Möglichkeit, an manchen Abschnitten, richtig abzufeiern. Auch für Freunde der freien Körperkultur finden sich Strände wo sie ihrem Lebensgefühl nachgehen können. Auch Angehörige der LGBT-Szene finden im Süden einen Strand, über dem die Regenbogen-Fahne weht. Man merkt, für alle ist etwas geboten, es besteht nur die Qual der Wahl.

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Zwischen Sandstrand und wilder Küste

In der Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria finden sich gleich zwei goldgelbe Sandstrände, von denen beiden ihr Für und Wider haben. Der links gelegene Strand Playa de Las Canteras lädt mit seinen drei Kilometern Länge zum Sonnenbaden und entspannen ein. Entlang der Promenade finden sich Restaurants und Eisdielen die für jeden Geschmack etwas zu bieten haben. Der Strand ist durch ein natürliches Riff geschützt, so dass der Wellengang kaum spürbar ist und es sich gefahrloser Baden lässt. Tauchschulen bieten hier Tauchgänge an und entführen einen in die schön bunte Unterwasserwelt Gran Canarias. Der zweite Strand Playa de Las Alcaravaneras liegt auf der Seite des Hafens, was bedeutet dass man in regelmäßigen Abständen Schiffe jeder Art und Größe beim Ein- oder Auslaufen beobachten kann. Gefahr besteht keine, sofern man nicht unnötigerweise in das offene Hafenbecken hinausschwimmt. Der Strand ist ebenfalls ein Sandstrand, jedoch etwas ruhiger als sein wesentlich größerer Bruder. Hier finden sich auch kaum bis keine Restaurants in Strandnähe, was den Strand so für manchen schon unattraktiv macht, oder attraktiv. Jedoch ist das Wasser schön ruhig und Wellen sind kaum zu bemerken.Folgt man dem Straßennetz weiter entlang der Nordküste, kann man so manchen Wildstrand finden, wie zum Beispiel den Playa El Puertillo nahe dem Ort El Puertillo. Dieser dunkle Sandstrand verfügt über einen kleinen geschützten Bereich und einen natürlichen Pool, doch schwimmt man nur einige Meter weiter findet man sich der Kraft des Atlantiks ausgesetzt. Der Strand wird hauptsächlich von den Einheimischen besucht und es empfiehlt sich ihnen beim schwimmen zuzusehen, da diese, wahrscheinlich, wissen wo sich versteckte Felsen oder Strömungen befinden. Wer hier schwimmt, sollte erfahren sein und keinesfalls die Strömungen, welche überall entlang der Küste Gran Canarias vorkommen, zu unterschätzen.

Surfer- Paradies und erholsame Strände

Die Ostküste Gran Canarias ist weitgehend vom Einfluss des Tourismus verschont geblieben weshalb sich hier Strände finden die hauptsächlich von Einheimischen besucht werden aber auch wilde, unberührte Abschnitte deren Wellengang Surfer aus aller Welt anlocken. Wie etwa der Playa de Bocabarranco wo die Wellen ungebremst auf die Küste treffen. Doch dieser dunkle Sandstrand ist wenig besucht und ist eine angenehme Alternative zu den überlaufenen Stränden der Insel. Ähnlich verhält es sich beim Strand Playa de Salinetas, welcher sich nahe dem Ort Salinetas befindet. Dieser natürliche Sandstrand wird allerdings von einem Riff geschützt, welches direkt vor und zum Teil auf dem Strand verläuft. Bei ruhiger See kann man hier hervorragend tauchen und schwimmen. Hier finden sich auch nahe des Strandes Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten, man kann also auf einige wenige Touristen treffen. Mehr auf Tourismus ausgelegt ist der Strand Playa de Melenara, verfügt er über diverse Restaurants und andere Annehmlichkeiten. Im Vergleich zu anderen Stränden, ist dieser aus schwarzem Sand bestehende Strand größer als andere entlang der Ostküste und liegt teils geschützt in einer Bucht. Nahe dem Strand findet sich ein kleiner Fährenhafen wo auch einige Boote vor Anker liegen, die dem Fischfang dienen. Die Restaurants bieten hier frischen Fisch an aber auch andere Leckereien.

Die Touristenstrände im Süden

Wer an den Süden Gran Canarias denkt kommt, über kurz oder lang, bei den wüstenähnlichen Dünen von Maspalomas und dem Strand Playa del Inglés an. Diese grenzenlos ineinander übergehenden Landschaften formen das Gesicht des Südens und bieten für jeden Geschmack das Passende. Teile der bis zu 20 Meter hohen Sanddünen sind für Angehörige der FKK-Szene freigegeben und gelten als einziges offizielles FKK-Gebiet Gran Canarias. Aber die Dünen sind sehr weitläufig so dass jeder sein Plätzchen finden kann. Entlang dem 3 Kilometer langen Playa del Inglés finden sich Kiosks, Liegelandschaften und nahe der ausgebauten Promenade diverse Restaurants, Cafés und Geschäfte, welche sich an den Tourismus angepasst haben. Im Süden von Maspalomas befindet sich ein Strandabschnitt, der bei Angehörigen der LGBT-Szene beliebt ist und als Treffpunkt gilt, um neue Leute kennenzulernen. Wer möchte kann auf einem Kamel eine geführte Wanderung durch die Dünen von Maspalomas machen, was nur eines der zahlreichen Angebote des Ferienortes darstellt. Die Strände stehen unter Beobachtung von Rettungskräften, welche über das Wohl der Besucher wachen. Sollte man sich unsicher sein, ob das Wasser betretbar ist, der kann sich an einem Fahnensystem orientieren, welches wie das Ampelsystem zu verstehen ist. Grün ist für jeden betretbar, gelb für eingeschränktes Badeverbot geltend für Kinder, ungeübte Schwimmer und ältere Personen und rot bedeutet totales Badeverbot. Man sollte den Anweisungen der Rettungskräfte folge leisten.Ein weiterer beliebter Strand im Süden Gran Canarias, findet sich im Ort Puerto Rico und erfreut sich größter Beliebtheit bei Familien. Der Strand Playa de Puerto Rico verfügt über goldgelben Sand, eine geschützte Bucht und eine ausgebaute Strandpromenade Bars, Restaurants und kleineren Geschäften. Direkt neben dem Strand findet sich wieder ein kleiner Hafen, von dem auch Fähren zu anderen Orten auf Gran Canaria aufbrechen und gerne genutzt werden, bieten sie eine willkommene Abwechslung zum ÖPNV.Ebenfalls in Puerto Rico befindlich ist der Strand Playa del Amadores. Dieser Strand liegt in einer wunderschön ausgebauten Strandpromenade, die mit diversen Annehmlichkeiten aufwartet und auch über eine Wasserspielinsel für die Kleinen verfügt. Der Strand ist mit seinem goldgelben Sand häufig überlaufen, so dass von Ruhe und Entspannung eher weniger zu merken ist. Wer ein wenig Entspannung abseits der Massen sucht, hat im nahe gelegenen Beach-Club die Möglichkeit, sich sein Plätzchen Ruhe und Entspannung zu erkaufen. Nachts verwandelt sich der Beach-Club in einen Nachtclub indem man ordentlich abfeiern kann.

Der wilde Westen Gran Canarias

Der Westen Gran Canarias ist der wohl grünste und am wenigsten erschlossene Bereich der Insel. Was aber für wenig Verwunderung sorgt, wenn man bedenkt dass sich hier 43% des Biosphärenreservats der Insel befinden und sich die Ausläufer der Berge durch das Land bis an die Küste ziehen. Doch auch hier finden sich einige Strände, von denen jedoch nur manche halbwegs gefahrlos erreichbar sind und im besten Fall noch über eine geschützte Bucht verfügen. Über eine teils geschützte Bucht verfügt zum Beispiel der Playa de la Aldea im Ort Los Caserones, in welchem sich auch ein Campingplatz befindet. Im Westen Gran Canarias findet sich ein Strand welcher nur mit dem Boot erreichbar ist, dafür aber wahrscheinlich sehr leer und wild. Die Rede ist vom Playa de Güi Güi, welcher sich am Fuße eines Klippenmassivs befindet. Wer einen ruhigen und leeren Strand sucht wird nur wenige ähnliche wie diesen finden.