Telde

Telde

500 Jahre Kanarische Geschichte

Von Bengt Nyman – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=49092063

Telde - Perle des Ostens

Die Stadt Telde war vor ihrer Eroberung und Neugründung durch Spanien, neben Gáldar, eine der Hauptstädte der Insel Gran Canaria. Heute ist die Stadt nach Las Palmas de Gran Canaria die bevölkerungsreichste der Kanarischen Insel und ein wichtiges Handelszentrum der Einheimischen auf Gran Canaria.

Eine der ältesten Städte auf Gran Canaria

Als die Spanier im Jahr 1478 auf der Halbinsel La Isleta landen, weiß die damalige in zwei Zonen geteilte Insel noch nicht was ihr bevorsteht. Die Guanchen von Gran Canaria waren von den Spaniern gefürchtet, hatten diese in der Vergangenheit eine Anlandung durch portugiesische Truppen verhindert und diese vernichtet. Telde war eine der damaligen zwei Hauptstädte, die jeweils einen eigenen Regenten hatten. In Gáldar herrschte der König Tenesor Semidán während in Telde Doramas sich König nennen durfte. Nach fünf Jahren Krieg ergab sich Gran Canaria den Invasoren und reihte sich in das kastilische Reich ein. Der letzte König Doramas kämpfte bis zum Tod für seine Insel. So ist es wenig verwunderlich, dass ihm in der heutigen zweit größten Stadt Gran Canarias diverse Denkmäler gesetzt und Straßen nach ihm benannt wurden.

Die Stadt Telde

Heute präsentiert sich die Stadt Telde als Industrie- und Handelsstadt. Nahe dem Gemeindeteil Gando befindet sich der Flughafen Gran Canaria. Wenn man der Inselautobahn Richtung Norden folgt, kommt man unweigerlich an Telde vorbei und wird erstmal von großen Industrieflächen begrüßt, was aber nur kurz den Urlaubsflair drückt. In Telde angekommen, befindet man sich in einer pulsierenden Stadt welche über gut 100.000 Einwohner verfügt. Die Stadt bietet diverse Geschäfte, Einkaufszentren, Cafés, Restaurants und Boutiquen. Doch auch kulturell ist die Stadt äußerst sehenswert. Im unter Schutz gestellten Altstadtviertel San Francisco finden sich diverse Sehenswürdigkeiten, doch die bekannteste und auf Gran Canaria als wertvollster kunsthistorischer Sakralbau geltend, ist die Pfarrkirche San Juan Bautista aus dem 16. Jahrhundert. Das Kopfsteinpflaster, das sich durch den Stadtteil San Francisco zieht, ist ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert. Ebenso finden sich in diesem Stadtteil die ältesten Häuser der Stadt Telde. In seinen Küstengebieten verfügt die Stadt auch über einige schöne Strände die überwiegend von Einheimischen besucht werden.

Von TK-lion - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35839922
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Kulturelles Telde

Da die Stadt vor der Eroberung den Guanchen gehörte und niemand wirklich sagen kann wie lange dieses Ur-Volk schon auf den Kanarischen Inseln lebte, ist es wenig verwunderlich, dass sich in und um die Stadt herum diverse Andenken an die Guanchen finden lassen. Es existieren einige archäologische Ausgrabungsstätten, die auch für die Öffentlichkeit zugänglich sind wo man Geschichte erleben kann. Wer sich mehr für altertümliche Gebäude interessiert kommt im Stadtviertel San Francisco auf seine Kosten. Das Viertel steht unter Schutz und ist dementsprechend gepflegt und sauber. Das Kopfsteinpflaster, das die Straßen hier durchzieht, ist wie die meisten Gebäude hier aus dem 16. Jahrhundert. Wer möchte kann sich auch die Wohnhöhlen der Guanchen ansehen, welche noch heute auf den Kanarischen Inseln von den Einheimischen, zum Teil, genutzt werden.

Strand und Sonne

In den Küstengebieten der Stadt Telde finden sich typisch Kanarische Fischerdörfer, einige wenige Hotels und diverse Strände. Es finden sich Sand- und Kieselstrände entlang der Küste welche überwiegend von den Einheimischen genutzt werden. Die bekanntesten Stände sind Playa de Salinetas, Playa de Melenara und der Strand des Ortes Playa del Hombre. Wer eine ruhigere Alternative zu den Stränden im Süden Gran Canarias sucht, wird hier fündig. Des Weiteren laden die umliegenden Orte mit ihrer schönen Aussicht zum verweilen ein. 

Shoppingzenrum Gran Canarias

Telde galt schon früher als wichtiges Handelszentrum der Insel, betreibt die Stadt schon seit Ur-Zeiten Landwirtschaft. Heute begrenzt sich die Wirtschaft nicht nur auf die Landwirtschaft, sondern beinhaltet auch Industrie und Handwerk. Außerhalb der Stadt findet sich massig Industrie, was das Bild der Insel etwas verunstaltet dem Urlaub im Gesamten aber wenig Abriss tut. Die Stadt gilt als Einkaufszentrum der Einheimischen, so findet man hier alles was zum Leben benötigt wird. Auch Cafés und Boutiquen gehobeneren Geschmacks finden sich hier. Wer einen gepflegten Einkaufsbummel tätigen möchte ist in Telde an der richtigen Adresse.

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